|Werbung•Rezensionsexemplar|
Braucht ihr auch mal Abwechslung, wenn ihr immer nur ein Genre lest?💫
.
Ich auf jeden Fall! Deswegen habe ich mich nach 3 New-/Young Adult Romanen dazu entschieden, einen Krimi bzw. Thriller dazwischen zu lesen und habe "Scharfschütze" von Christian Kärger.
Darum geht es:
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Ein kaltblütiges Attentat erschüttert München. Scheinbar wahllos erschießt ein Unbekannter mit einem Präzisionsgewehr fünf Menschen und entkommt. Die Sonderkommission fahndet nach dem Täter, doch findet weder ein brauchbares Motiv noch eine Verbindung zwischen den Opfern. Von Politik und Medien unter Druck gesetzt, sieht sich der Polizeichef gezwungen, den eigensinnigen Kriminalhauptkommissar Paul Simon in den Dienst zurückzuholen. Simons erste Spur führt zu der Leiche eines Exsoldaten, der sich in einem Brief zu der Tat bekennt. Der Fall scheint gelöst. Aber Simon spürt, dass eine viel grausamere Wahrheit hinter dem Anschlag steckt ...
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Hierbei handelt es sich um den zweiten Band der Reihe und da ich den ersten nicht gelesen habe, kann ich die Fortführung der Handlung nicht beurteilen und mich nur auf den aktuellen Band beziehen.
.
Zu Beginn war ich etwas skeptisch, die Handlung fühlte sich langsam und schleppend an und zog sich. Aber was mich am meisten gestört hat war, dass das halbe Buch mit dem Klappentext gespoilert war. Also als ich auf Seite 249 (von 509) angekommen war, begann erst die Handlung nach dem Klappentext, was ich schade fand, weil ich den halben Thriller auf dem Buchrücken bereits gelesen hatte.
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Dafür nahm die Handlung aber auch ab der Mitte an Spannung zu, sodass ich es in einem Zug verschlungen habe. Das Ende war zwar nicht direkt vorhersehbar, aber ab einem gewissen Punkt dennoch offensichtlich.
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Trotzdem passierten noch einige unerwartete Handlungen, die dem Ende (welches übrigens ziemlich offen war, ich hoffe also auf einen baldigen dritten Teil!!!!) noch zusätzlichen Nervenkitzel gegeben haben.
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Alles in allem vergebe ich 4/5🐢
Sonntag, 19. Juli 2020
Freitag, 1. Mai 2020
Rezension: "After Forever" von Anna Todd
Endlich habe ich es geschafft und die
Afterreihe (jedenfalls die vier Hauptbände) zu beenden. Ich habe
nachgeguckt, am 26. September 2019 habe ich meinen Post zum ersten
Teil der Reihe hochgeladen, den mir eine Freundin, wie auch den
vierten Band oben, ausgeliehen hat.
Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht
genau, warum ich nicht eher angefangen habe, die Reihe zu lesen. Aber
ich glaube, als ich das erste Mal davon gehört habe, waren Inhalt
und Genre einfach noch nicht so mein Ding und dann ist es mir nicht
mehr wirklich aufgefallen. Erst als am 11.April letzten Jahres, der
erste Teil verfilmt wurde, ist mir die Reihe wieder ins Auge gefallen
und dank jener besagten Freundin, die mich motiviert hat mich auf die
Reihe einzulassen, habe ich sie schließlich auch zu lesen begonnen.
Und ich bereue es definitiv nicht, ich kann sie also jedem nur ans
Herz legen!
Der erste Teil hatte mir ganz gut
gefallen, der Zweite am besten und den Dritten fand ich auch ganz
okay, aber schwächerd. Was den Vierten betrifft, bin ich ziemlich unsicher, denn bis zu
den letzten circa 50+ Seiten war ich wirklich wahnsinnig begeistert.
Aber dann kamen viele Zeitsprünge und ich habe irgendwann nicht mehr
verstanden, wozu die Story jetzt noch weiter gestreckt werden muss?
Aber fangen wir am Anfang an:
***ACHTUNG SPOILER***
Der vierte Band hat ausnahmsweise mal
nicht mit einer Trennung von Tessa und Hardin begonnen, sondern mit
einem Thema ganz anderer Art: Hardins Dad ist gar nicht Hardins Dad.
Und während ich erst noch skeptisch war, ob sich das Thema gut in
die Story einfügt, gab es die nächste Trennung von #Hessa und
dieses Mal eine ernstere, als die letzten Male, denn Tessa hat einen
richtigen Schlusstrich gezogen, fürs erste jedenfalls. Und obwohl
ich natürlich #Hessa shippe, bin ich froh über diese Trennung
gewesen, denn so, wie die Beziehung der Beiden verlaufen ist, war es
für keinen von Beiden gesund.
Als dann Tessas Dad starb (wie ich
finde übrigens die bewegensten Kapitel im ganzen Buch) fand ich es
wirklich rührend, wie Hardin sich zusammengerissen hat und zu Tessa
zurückgekommen ist, trotz der Tatsache, dass weder Tessa, Teassa
Mum, noch Noah ihn da haben wollten und ich hab mein Couple schon
wieder als vereint betrachtet, bis ich festgestellt habe, dass es
doch nicht so war, denn Tessa hält nach wie vor an ihrem
Schlusstrich weitesgehend fest. Und so sind die Beiden zusammen, aber
doch nicht wirklich zusammen. Trotzdem wirkt es nicht wie ein
dauerndes hin und her (auch wenn es hier so klingen mag), sondern man
merkt, dass Tessa versucht, erwachsene Entscheidungen zu treffen,
während sie versucht herauszufinden, was das Richtige ist.
Schließlich ist Tessa weg und Hardin
blieb zurück, doch die Beiden trennten sich mit dem Versprechen,
dass sie, wenn sie das nächste Mal zusammen kommen würden, auch
zusammen bleiben werden und heiraten (das ist übrigens die Stelle,
wo ich mein Notfall-Taschentuch zücken musste und mir verstohlen ein
paar Tränen wegwischte).
Zwischendurch treffen sie sich kurz bei
Hardins Abschlussfeier wieder, aber wirklich nur kurz, ehe sie sich
erst ZWEI JAHRE SPÄTER in New York wiedertreffen, wo Tessa sich
mittlerweile ein neues Leben bei Landon aufgebaut hat. Und das war
der Moment wo ich dachte: „Okay, jetzt sprechen sie sich aus,
klären alles und heiraten endlich“. Aber nein, schließlich reden
wir hier von Hardin und Tessa.
Und es folgt ein weiterer Zeitsprung
von zwei Jahren der damit endet, dass #Hessa in Las Vegas heiraten
möchte. Machen sie dann doch nicht.
Und ein dritter Zeitsprung von zwei
Jahren kommt und mittlerweile habe ich das Gefühl, mit den
Protagonisten mit zu altern. Immerhin sind Hardin und Tessa
mittlerweile wirklich fest zusammen, aber immer noch unverheiratet.
Weitere zwei Jahre später versuchen
Beide ein Kind zu bekommen, Tessa ist tatsächlich schwanger, hat
dann aber eine Fehlgeburt.
Ein weiteres Jahr später, ich spüre
wie meine Haare grau werden, während ich auf meine Hochzeit warte,
ist Tessa tatsächlich schwanger und nach wie vor unverheiratet.
Weitere sechs Jahre später (ich habe
mittlerweile keine Ahnung wie alt Tessa und Hardin mittlerweile sind,
alt eben), haben die Beiden eine sechsjährige Tochter, und Tessa ist
erneut schwanger und arbeitet immer erfolgreicher als
Hochzeitsplanerin, die aber immer noch nicht ihre eigene Hochzeit
plant, auf die ich mittlerweile seit ungefähr elf Jahren warte.
Weitere zehn Jahre später habe ich die
Hoffnung auf eine Hochzeit endgültig aufgegeben und warte nur noch,
bis das Buch endlich vorbei ist, mittlerweile haben #Hessa übrigens
ein zweites Kind.
Und das war es dann.
Die Geschichte ist vorbei.
Ohne große Traumhochzeit.
Ich finde es natürlich wundervoll,
dass Tessa sich so positiv entwickelt hat, sie ist entspannter und
klarer, sie weiß was sie will und was sie braucht und hat ihr Leben
im Griff.
Ebenso hat Hardin seine Wut in den
Griff bekommen, hat Frieden mit der Vergangenheit geschlossen,
endlich seine Geschichten als Bücher veröffentlicht, was ich ja
auch alles wirklich ganz wunderbar finde, aber musste man das Ende so
lang ziehen?
Dann gibt es eben keine Hochzeit, aber
100 Zeitsprünge sind dann auch nicht mehr nötig gewesen.
4,5/5
Donnerstag, 16. April 2020
Rezension: "Cinder und Ella 2" von Kelly Oram
Achtung: Hier sind leichte Spoiler
zum ersten und zweiten Teil enthalten
Mir hat der erste ein kleines bisschen
besser gefallen, dennoch hat mich der zweite umgehauen. Ich habe von
vielen gehört, dass sie den zweiten Teil deutlich schwächer fanden,
als den ersten Teil, weswegen es mir ein bisschen davor graute, die
Fortsetzung zu lesen, aber der zweite Teil hat mich wahnsinnig
überzeugt und auch total überrascht.
Nachdem es im ersten Teil um Ellas
Verletzung und ihren Verlust ging, wie sie sich neu eingewöhnen muss
und natürlich Cinder kennen lernt ;-)
Im zweiten Teil stand Ella noch einmal
mehr im Fokus wie ich fand und musste lernen, mit ihrer Situation
umzugehen, mit ihrer neu erlangten Berühmtheit umzugehen, da der
Fokus von vielen Reportern auch auf ihren Verletzungen liegt, die ihr
natürlich unangenehm sind.
Neben der Beziehung mit Cinder (Ich
glaube Brian und Ella sind mein neues Lieblingsbookcouple) steht im
zweiten Teil auch viel mehr die Beziehung zu ihrem Vater im
Mittelpunkt, die noch nicht vollständig wiederhergestellt ist, und
es vielleicht auch nie werden wird, und die an einer Stelle im Buch
komplett eskaliert, sodass es zu einer absoluten Funkstille zwischen
Vater und Tochter kommt.
Zusammenfassend ging es also darum,
dass sie sich in der Familie ihres Vaters nicht richtig angenommen
fühlt, dass sie lernen muss mit ihrem „Promistatus“ umzugehen,
aber vor allem, und das ist am wichtigsten, ging es darum, dass sie
sich selbst und ihre Narben annimmt, dass sie damit leben kann und
will und stolz darauf ist, diese Verletzung zu tragen, weil es zeigt,
wie stark sie ist.
Und das ist eine wundervolle Message an
alle Leser wie ich finde, denn das unterscheidet „Cinder und Ella“
von anderen New Adult Büchern, hinter dem offensichtlichen
romantischen Aspekt steckt noch eine viel tiefere, viel wichtigere
Botschaft, die sich jeder einzelne zu Herzen nehmen kann, weil es
niemanden gibt, der sich davon nicht angesprochen fühlt. Das hatte
mir bereits bei „Falling Fast“ von Bianca Iosivoni so gut
gefallen, dass es eben nicht nur eine Romanze ist, sondern dass es um
die Entwicklung eines Charakters geht, der einen großen Schritt
machen muss.
Zugegeben, das Ende ist vielleicht
etwas zu kitschig gewesen, dass muss selbst ich als
„Happy-End-Liebhaber“ zugeben, aber irgendwie passt es auch gut
zu dem Märchen von Cinder und Ella.
5/5
Mittwoch, 15. April 2020
Rezension: "Eine wie wir" von Dana Mele
Bei diesem Buch fällt es mir ziemlich
schwer, eine Rezension zu schreiben. Ich habe es gerade beendet, und
habe das Gefühl, mein Kopf ist wie leergefegt. Ursprünglich habe
ich mir das Buch gekauft, weil es hieß, es sei so ähnlich wie „One
of us is lying“ und weil ich davon mega begeistert gewesen bin,
habe ich mir „Eine wie wir“ zugelegt.
Jetzt im Nachhinein finde
ich es gar nicht so ähnlich wie „One of us is lying“, obwohl
sich beide Bücher in vielen Punkten ähneln:
Jugendbücher, in denen es statt um
Romantik um Tod geht, das Thema Mobbing wird thematisiert und es gibt "eigenartige" Charaktere und natürlich reichlich Spannung. Dennoch
finde ich beide Bücher eher unterschiedlich.
In „Eine wie wir“ geht es um Kay
Donovan, Schülerin der Bates Academy, die eines nachts zusammen mit
ihren besten Freundinnen die Leiche einer anderen Schülerin in einem
See entdeckt. Und plötzlich wird Kay von eben dieser toten Schülerin
dazu gezwungen, die dunklen Geheimnisse ihrer Freundinnen
aufzudecken, sonst würde Kays sorgsam gehütetes Geheimnis
auffliegen...
Vom Stil her also ähnlich Jay Ashers
„Tote Mädchen lügen nicht“ und doch anders. Zu Anfang hatte ich
wenig Motivation das Buch zu lesen, ich fand es ziemlich langweilig
und hatte, als ich kurz davor war, die Hälfte des Buchs zu erreichen
das Gefühl, man könnte die Handlung eigentlich in den nächsten 20
Seiten auflösen. Doch es wurden noch weit mehr als 20 Seiten
gefüllt! Und spätestens ab der Hälfte des Buches nahm die Handlung
auch exponentiell zu.
Am meisten fasziniert hat mich die
Charakterentwicklung von Kay, die viele verschiedene Facetten von
sich gezeigt hat, doch nicht nur sie, alle Charaktere in diesem Buch
hatten ziemlich unterschiedliche und detaillierte Persönlichkeiten,
was mir gut gefallen hat, weil es so viel schwieriger war, die
einzelnen Figuren und ihre Beweggründe einzuschätzen.
Das Ende hat mich überrascht, obgleich
ich am Anfang schon einmal eine Vermutung hatte, die in diese
Richtung gegangen ist, hat das Ende doch noch einen ganz anderen
Blickwinkel auf das Buch gebracht und hat mich doch sehr an „Die
Verbindung – Du kannst niemandem trauen“ von Cambria Brockman
erinnert, besonders die Hauptprotagonistin Malin erinnert mich sehr an Kay.
Auf jeden Fall ein Buch, dass ich jedem
der einen spannenden Jugendroman sucht, nur weiter empfehlen kann,
obwohl es sich am Anfang etwas gezogen hat und die Handlung an
einigen Stellen etwas unübersichtlich war.
4/5
Rezension: "Beautiful Lie" von Carrie Brigthon
Werbung •Rezensionsexemplar
Im Moment habe ich ja viel Zeit, weswegen ich auch viel mehr zum Lesen komme...📚
Ich habe es also endlich geschafft "Beautiful Lie" von Carrie Brigthon zu beenden und ich bin so verliebt 🥺
Zum Inhalt:
Wenn zwischen der größten Liebe und dem größten Hass eine einzige Lüge steht.
Wer Pearl Jolie-Parker sieht, denkt, sie sei die schillerndste und strahlendste Frau in Hollywood, die in ihrem Leben noch nie Leid erfahren hat. Als sie für den Oscar nominiert ist, steht sie am Gipfel ihrer Karriere.
Und zugleich am tiefsten Punkt ihrer Seele.
Denn was keiner weiß:
Auf ihr lastet eine Lüge, die ihr komplettes Leben zerstört hat und die ihr die Fähigkeit genommen hat, zu empfinden, zu lieben und wirklich zu leben. Als sie unvermittelt dem Tod ins Auge blickt, wird ihr klar: sie muss sich ihm stellen.
Stone Rutherford.
Ihrer einst größten Liebe und ihrem zugleich größten Feind.
Stone zu begegnen heißt, eine alte Wunde aufzureißen, die Pearl eigentlich für immer begraben wollte. Und die nun aber mit aller Macht an die Oberfläche gelangen will.
Doch was wird die Welt sagen, wenn sie erfährt, was Pearl getan hat?
Soll sie für die Wahrheit alles aufs Spiel setzen?
Ganz ehrlich? Der Klappentext des Buchs hat mich kein bisschen auf die emotionale Achterbahnfahrt vorbereitet, die mich in diesem Roman gefangen genommen hat. Ich schreibe bewusst gefangen genommen (mit Kabelbindern natürlich (Insider)), weil mich das Buch wirklich gefesselt hat, wann immer ich Zeit hatte, bin ich psychisch komplett in diese Geschichte eingetaucht und war nicht mehr ansprechbar.
Mit der Story die hinter dem Klappentext steckt kann man einfach nicht rechnen und sich nicht darauf vorbereiten .
Die Charaktere machen eine vollständige überraschende 180° Drehung durch und handeln dabei wahnsinnig gefühlvoll und emotional, dass ich froh war, noch genug Taschentücher zuhause zu haben.
.
Um auch noch was zur Form zu schreiben: Der Schreibstil von Carrie Brigthon ist flüssig und gut zu lesen, die Kapitel haben genau die richtige Länge und das Cover....Leute guckt euch dieses zauberhafte Cover doch nur an!
.
Alles in allem eine herzzerreißende Geschichte, die einen auf eine spannende Reise mitnimmt und nicht wieder gehen lässt💗
Absolute Leseempfehlung von mir
.
5/5🐢
Im Moment habe ich ja viel Zeit, weswegen ich auch viel mehr zum Lesen komme...📚
Ich habe es also endlich geschafft "Beautiful Lie" von Carrie Brigthon zu beenden und ich bin so verliebt 🥺
Zum Inhalt:
Wenn zwischen der größten Liebe und dem größten Hass eine einzige Lüge steht.
Wer Pearl Jolie-Parker sieht, denkt, sie sei die schillerndste und strahlendste Frau in Hollywood, die in ihrem Leben noch nie Leid erfahren hat. Als sie für den Oscar nominiert ist, steht sie am Gipfel ihrer Karriere.
Und zugleich am tiefsten Punkt ihrer Seele.
Denn was keiner weiß:
Auf ihr lastet eine Lüge, die ihr komplettes Leben zerstört hat und die ihr die Fähigkeit genommen hat, zu empfinden, zu lieben und wirklich zu leben. Als sie unvermittelt dem Tod ins Auge blickt, wird ihr klar: sie muss sich ihm stellen.
Stone Rutherford.
Ihrer einst größten Liebe und ihrem zugleich größten Feind.
Stone zu begegnen heißt, eine alte Wunde aufzureißen, die Pearl eigentlich für immer begraben wollte. Und die nun aber mit aller Macht an die Oberfläche gelangen will.
Doch was wird die Welt sagen, wenn sie erfährt, was Pearl getan hat?
Soll sie für die Wahrheit alles aufs Spiel setzen?
Ganz ehrlich? Der Klappentext des Buchs hat mich kein bisschen auf die emotionale Achterbahnfahrt vorbereitet, die mich in diesem Roman gefangen genommen hat. Ich schreibe bewusst gefangen genommen (mit Kabelbindern natürlich (Insider)), weil mich das Buch wirklich gefesselt hat, wann immer ich Zeit hatte, bin ich psychisch komplett in diese Geschichte eingetaucht und war nicht mehr ansprechbar.
Mit der Story die hinter dem Klappentext steckt kann man einfach nicht rechnen und sich nicht darauf vorbereiten .
Die Charaktere machen eine vollständige überraschende 180° Drehung durch und handeln dabei wahnsinnig gefühlvoll und emotional, dass ich froh war, noch genug Taschentücher zuhause zu haben.
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Um auch noch was zur Form zu schreiben: Der Schreibstil von Carrie Brigthon ist flüssig und gut zu lesen, die Kapitel haben genau die richtige Länge und das Cover....Leute guckt euch dieses zauberhafte Cover doch nur an!
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Alles in allem eine herzzerreißende Geschichte, die einen auf eine spannende Reise mitnimmt und nicht wieder gehen lässt💗
Absolute Leseempfehlung von mir
.
5/5🐢
Sonntag, 29. März 2020
Rezension: "After Love" von Anna Todd
*Spoiler enthalten*
„After Love“ ist der längste Teil
der Reihe und meiner Meinung auch (bisher) der langatmigste. Er hat
an einigen Stellen Längen gehabt, die dazu geführt haben, dass ich
den Roman manchmal länger zur Seite legen musste, bis ich weiter
lesen konnte. Ich persönlich fand ihn deswegen auch schwächer als
„After Passion“ und „After Truth“, auch wenn ersterer mich
ebenfalls nicht 100% überzeugt hatte.
Wie es auch in den vorigen Teilen der
Fall gewesen ist, gab es auch in diesem Buch das typische hin- und
her, hinzu kam aber ein zusätzlicher Faktor: Tessas Vater.
Außerdem haben sich Tessa und Hardin
in diesem Teil dauerhafter und vor allem mit einer größeren
räumlichen Distanz getrennt. Ansonsten gab es natürlich auch das
übliche Gefühlsdrama.
Aber erst einmal zu der Trennung:
Tessa will nach Seattle, um dort weiter
in dem Verlag von Vance zu arbeiten und dort weiter zu studieren,
Hardin ist dagegen, sie will aber ihren Ztraum leben und die beiden
Streiten sich, bis es zur unvermeidlichen Trennung kommen, nicht die
erste wie wir wissen. Ich fand es sehr gut, dass Tessa diese
Entscheidung getroffen hat. Es ist offensichtlich gewesen, dass sie
viel zu abhängig von Hardin gewesen ist und ihre Entscheidungen und
Handlungen von ihm abhängig gemacht hat, weswegen ich eine
Beziehungspause als sinnvoll empfunden habe. Was ich jedoch gar
nicht gut fand war, dass sie ihn dann dauernd angerufen hat, denn
nicht nur Tessa hat die Pause gebraucht, auch Hardin brauchte eine,
damit er lernt, Tessa ihren Freiraum zu lassen und seine Gefühle
(insbesondere Wutanfälle) unter Kontrolle zu bekommen. Aber warum
ruft sie ihn dann an wenn SIE doch die Pause wollte? Ein Moment in
dem mir Tessa unsympathisch wurde, weil ich diese wankelmütige und
auch egoistische Entscheidung nicht gut finde.
Wie bereits angesprochen war ein
weiterer großer Aspekt Tessas Vater, den sie zufällig auf der
Straße getroffen hat....wo er auch „wohnt“ (Ich übergehe jetzt
einfach mal die Tatsache, was für ein wahnsinniger Zufall es ist,
dass sie ihren Vater nach all den Jahren einfach so auf der Straße
trifft) . Abgesehen von der offensichtlichen Tatsache, dass obdachlos
ist, hat er auch noch ein Alkohol- und ein Drogenproblem. Und genau
diesen Mann nimmt sie mit in ihre Wohnung und päppelt ihn ein wenig
auf, ehe sich ihre Wege erst einmal wieder trennen.
Letztendlich kommen die Beiden aber
natürlich wieder zusammen und alles könnte auf das erste friedliche
und Open-Endlose Ende zulaufen aber natürlich ist das nicht der
Fall, stattdessen stellt sich auf den letzten Seiten heraus, dass
*Achtung fettester Spoiler* Vance in Wirklichkeit der Vater
von Hardin ist.
Und damit endet der dritte Teil mal
nicht mit einer dramatischen Trennung von Tessa und Hardin, sondern
mit einer komplett neuen Situation, die mich ehrlich gesagt nicht so
wirklich geschockt hat. Damit will ich nicht sagen, dass es
vorhersehbar war, denn das war es nicht und ich glaube, das ist auch
Teil meines Problems: Es kam aus dem Nichts und hat eigentlich nicht
wirklich reingepasst. Natürlich ist es schön, dass die Handlung
eine neue Tiefe erreicht, indem es nun das Leben eines Charakters
auf den Kopf stellt, aber es hat jetzt keinen wirklichen Einfluss auf
die bisherigen Geschehnisse genommen, sodass es eher unbedeutend
erscheint, vielleicht ändert sich das aber auch, nachdem ich den
vierten Teil gelesen habe.
Ich bin gerade selbst überrascht, wie
negativ meine Rezension klingt, aber es haben sich schlussendlich
anscheinend doch einige Aspekte ergeben, die mich gestört haben.
Nichts desto trotz gab es auch viele
Kapitel, die ich rasend schnell verschlungen habe, weil sie so gut
waren, aber dennoch liegt dieser Teil für mich hinter seinen
Vorgängern.
3/5
Donnerstag, 12. März 2020
Rezension: "Nur ein Tag"
Ich
bin kein besonders spontaner Mensch, ich mag es, wenn alles geordnet abläuft
(was nicht heißt, dass ich ein ordentlicher Mensch bin, dafür muss man sich nur
mein Zimmer angucken) und ich in meiner Komfortzone bleiben kann. Und ganz
genauso geht es auch Allyson in "Nur ein Tag". Ihr Leben ist strukturiert und durchgeplant, doch eine Begegnung, eine Entscheidung und ein Tag stellen ihr Leben komplett auf den Kopf. Schuld daran ist Willem, ein Schauspieler aus den Niederlanden, der sein freies Leben in vollen Zügen genießt und jeden Tag neu beginnt - also das totale Gegenteil der strukturierten Amerikanerin. Und trotzdem hat er etwas an sich, was Allyson magisch anzieht und so fährt sie spontan mit ihm für einen Tag nach Paris, einfach so. Die beiden erleben einen wundervollen Tag, an dem sich Allyson gar nicht wie Allyson verhält....oder an dem sich Allyson das erste Mal wie Allyson verhält. Doch am nächsten Morgen ist Willem weg und Allyson muss zurück in ihren Alltag, auf ans College wo sie Medizin studieren will ... oder will sie das gar nicht?Und was ist, wenn sie Willem auch nach Monaten nicht vergessen kann?
.
Diese Buch erzählt eine wirklich ,wirklich herzerwärmende Geschichte von einem Mädchen das lernt, sie selbst zu sein. Oftmals werden wir von Familie und Freunden oder sonst wem in eine Rolle gesteckt, in der wir gar nicht sein wollen, wählen einen Studiengang, weil es nun mal "das Beste für einen ist" und haben dabei gar nicht die Möglichkeit darüber nachzudenken, was wir eigentlich wirklich wollen.
.
Die Zeit ist gerade zu an mir vorbeigeflogen, während ich Allyson auf ihrer Reise begleitet habe und ich habe das Gefühl gehabt, auch einen Teil von mir zu finden.
.
Absolute Leseempfehlung von mir!
5/5🐢
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