Montag, 3. August 2020

Rezension: "Never too close" von Morgane Moncomble


Ich musste die letzte Woche viel Warten und habe dadurch viel Zeit zum Lesen gefunden📚. So kam es auch, dass ich als zweites Buch diesen Monat "Never too close" von Morgane Moncomble beendet habe. Die vollständige Rezension werde ich noch auf meinem Blog hochladen, hier nur meine Kurzmeinung🤓:




Am liebsten hätte ich das Buch nicht gelesen, einfach, damit ich es noch einmal zum ersten Mal lesen kann😍 Ich bin total verliebt in "Viloan" und bereue es so lange auf meinem SuB liegen gelassen zu haben. Die Charaktere waren alle zuckersüß gestaltet und ganz unterschiedlich individuell.


Für mich hat sich die Geschichte auf diesem dünnen Seil zwischen zu kitschig und ernsten Themen bewegt, sodass es wirklich die perfekte Mischung war. Mir gefällt es immer besonders gut, wenn es in New Adult Büchern nicht nur um die Liebe zwischen zwei Protagonisten, sondern auch um die persönliche Weiterentwicklung von Charakteren geht.
Von mir gibt es für diese brilliante Mischung 5/5🐢

Rezension: "Dry" von Neal& Jared Shusterman

Mein drittes Buch diesen Monat war "Dry" von Neal & Jarrod Shusterman und ich bin begeistert! Ich hab bisher (abgesehen von Star Wars) nicht wirklich viel Sci-Fi gelesen, einfach weil mein Hauptaugenmerk auf New/Young Adult liegt, aber "Dry" hat mir wahnsinnig gut gefallen.


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Die Handlung ist sehr gut aufgebaut und auch die Erzählung der Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, sowie die Snapchats haben alles noch spannender gestaltet, da man die Gedanken anderer besser nachvollziehen konnte und vor den anderen Protagonisten schon raten konnte, was noch alles passiert. Generell bin ich aber auch ein Fan davon, wenn Bücher aus mehreren Perspektiven geschrieben sind und man so Einsicht in alle Gedanken hat.
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Gleichzeitig war es aber auch ziemlich erschreckend, denn Wasserknappheit ist kein unbekanntes Thema, was diesen Roman umso realistischer machte. Auch das eigene Verhalten in Umgang mit Wasser kann so noch einmal überdacht werden, kürzer duschen usw..
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Was ich auch interessant fand wahrscheinlich sogar am spannendsten, war das Verhalten der Gesellschaft auf die Wasserknappheit, wie die Menschen entschieden haben, wie die Politik entschieden hat. Man kann sich schwer in so eine Situation hineindenken, weil man sie (hoffentlich) noch nie selbst erlebt hat und es war schon beinahe gruselig, wie egoistisch und animalistisch die Menschen angefangen haben zu denken.
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Alles in allem ein von vorne bis hinten stimmiger Sci-Fi-Roman, bei dem mich das Ende übrigens auch sehr überrascht hat😉
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Wohlverdiente 5/5🐢

Rezension: "Dragonball"



Wie schon des Öfteren erwähnt tauche ich im Moment auch ein wenig in die Manga-/Animewelt ein und bin dabei um "Dragonball" nicht drum herum gekommen😊.
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Ich hab jetzt den ersten Band beziehungsweise die ersten drei Bände beendet, da in den Massiv Ausgaben die ich habe, drei Teile enthalten sind, und ich muss sagen, es hat mir mega gut gefallen! Die Story ist erstaunlich spannend und fesselnd gewesen und was als nächstes passieren sollte, war immer eine Überraschung😍
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Auf jeden Fall eine Empfehlung von mir! (Hab mir auch gleich den zweiten (bzw. 4-6) zugelegt 😉)
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5/5🐢

Rezension: "Fangirl" von Rainbow Rowell

Als ich den Buchtitel in der Buchhandlung gelesen habe, konnte ich nicht anders, als es zu kaufen, denn "Fangirl" passt perfekt zu mir!🌻


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Zum Inhalt:
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Die Zwillinge Cath und Wren sind unzertrennlich, bis Wren beschließt, dass ihr Jungen und Partys wichtiger sind als das gemeinsame College-Zimmer. Ein harter Schlag für Cath, die sich immer weiter in ihre Traumwelt zurückzieht: Beim Lesen und Schreiben von Fanfiction lebt sie ihre Vorstellungen von Liebesbeziehungen aus. Mit Erfolg – Tausende Leser folgen ihr. Doch als Cath dann Nick und Levi näher kennenlernt, muss sie sich fragen, ob sie nicht langsam bereit ist, ihr Herz echten Menschen zu öffnen und über Erfahrungen zu schreiben, die größer sind als ihre Fantasien.
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Die Geschichte war wirklich mega süß und toll geschrieben! Ich bereue wirklich, das Buch so lange auf meinem SuB liegen gelassen zu haben, weil es mir mega gut gefallen hat. Beim lesen habe ich viele Gemeinsamkeiten mit Cath feststellen können, aber besonders gut hat mir gefallen, dass im Mittelpunkt der Handlung einfach Fanfiktion steht.🌻
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Das Ende war nicht wirklich überraschend, aber bei der Geschichte ging es meiner Meinung nach auch nicht um das Ende, sondern um die Emtwicklung der Protagonisten bis zum Ende.
Statt Liebe statt viel mehr die persönliche Entwicklung von Cath im Fokus (natürlich war Romantik auch vorhanden😉) was dem Buch nochmal eine ganz andere Tiefe verliehen hat.
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Von mir 5/5🐢

Rezension: "When we dream" von Anne Pätzold

Ich muss etwas weiter ausholen:
Seit Ende Januar/Anfang Februar diesen Jahres höre ich erst K-Pop. Natürlich habe ich vorher schon davon gehört und auch ein Lied gehört, aber ich war nicht wirklich Fan davon.💫
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Das ich jetzt doch ein riesiger (vor allem BTS) Fan bin, liegt an der Performance von BTS bei den Grammys 2020 die mich einfach umgehauen hat. Ich war begeistert davon, wie viel Energie und Arbeit in ihren Auftritten steckt und habe abgefangen mich mehr damit zu beschäftigen. Dazu muss ich sagen, dass ich, wenn ich mich für etwas begeistere, mich wirklich intensiv damit auseinandersetze. 🌻
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Einige Zeit später habe ich dann auf dem Account vom Lyx-Verlag gesehen, dass ein Buch rauskommt, dessen Cover mich stark an ein gewisses Albumcover erinnert hat.
Und tatsächlich: Ein Kpop-Young Adult Roman!💫

.ICH DENKE MEINE BEGEISTERUNG IST LESBAR💜
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Leider lag das Buch ziemlich lange bei mir auf dem SuB, weil ich die letzten Monate unter viel Stress stehe und nicht die Zeit gefunden habe, das zu lesen, was ich wollte. Und für ein Buch, auf das ich mich so sehr gefreut habe, wie "When we dream" wollte ich mir genügend Zeit nehmen.
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Jetzt aber endlich zum Buch:
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ICH BIN VERLIEBT!
Verliebt in das Cover
Verliebt in die Protagonisten
Verliebt in den Schreibstil
Verliebt in das ganze Buch!
Danke, an Anne für diese unglaublich schöne Geschichte, ich kann kaum den 28. August abwarten, wenn der zweite Band "When we Fall" endlich erscheint!
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Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut zu lesen und mir gefällt, dass Ella nicht das typische Mädchen aus einem Roman ist. Sie hat Ecken und Kanten, doch genau die machen sie zu einem so interessanten und liebenswerten Menschen, den ich mit Freuden auf seiner Reise (die noch nicht vorbei ist!) begleitet habe.


Was mich auch sehr interssiert hat ist das Wissen, dass ich über Südkorea und die K-Pop Kultur aufsaugen konnte. Zwar bin ich natürlich vorher schon ein wenig im Bilde gewesen, aber durch diese Geschichte habe ich nochmal einen anderen Einblick bekommen, der schön und traurig zugleich ist.
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Und dann kam, nach einer wirklich lohnenswerten Achterbahnfahrt das Ende.
Und wie soll ich dieses Endw nur überleben, ohne sofort den zweiten Band beginnen zu können?
ICH WEIß ES NICHT
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Darum hoffe ich, dass die Zeit schnell verfliegt, bis endlich die Fortsetzung kommt!
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Falls es noch nicht offensichtlich war:
5/5🐢
Kleines "Behind the scenes" Bild ;)

Rezension: "Die Schattendiebin-Die verborgene Gabe" von Catherine Egan

Momentan arbeite ich ziemlich viele Bücher von meinem SuB ab, und da ist mir auch "Schattendiebin - Die verborgene Gabe" zwischen die Finger gekommen:



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🔮Zunächst einmal zum Inhalt:
Julia ist die beste Diebin von Spira, denn sie hat eine besondere Gabe: Sie kann sich unsichtbar machen. Für ihren neuesten Job soll sie sich als Dienstmädchen in ein Herrenhaus einschleichen und die Bewohner ausspionieren. Schnell wird ihr klar, dass die alte Hausherrin und ihre Gäste noch dunklere Geheimnisse hüten als sie selbst. Noch ahnt Julia nicht, wie eng ihr eigenes Schicksal mit ihnen verknüpft ist ...
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🔮Wie unschwer zu erkennen ist, handelt es sich um ein Buch aus dem Genre Fantasy, ein Genre, dass ich früher ausschließlich und jetzt quasi gar nicht mehr lese. Im Nachhinein kann ich sagen: Das Lesen hat sich gelohnt!
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🔮Die Welt die Catherine Egan geschaffen hat, ist total abgespaced, wenn ich das mal so sagen darf. Vielleicht liegt es auch daran, dass mein letztes Buch ein Krimi gewesen ist, wo alles eher sachlich ist, aber "Schattendiebin - Die verborgene Gabe" war wie ein fremder total verrückter Planet für mich, was keineswegs negativ gemeint ist, ganz im Gegenteil!
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🔮Die erschaffene Welt ist so anders und fremd, weißt aber gleichzeitig auch Ähnlichkeiten mit unserer auf, dass ich die ganze Zeit beim Lesen allein davon, total fasziniert gewesen bin.
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🔮Die Handlung war auch spannend aber nicht so als das ich dachte: "Oh man, ich muss schnell weiter lesen" Dennoch war ich gespannt, wie sich alles am Ende entwickelnd würde und war wahnsinnig überrascht von dem Ende, weil ich es so nicht kommen sehen habe.
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🔮Der Schreibstil war auch flüssig, nicht unbedingt packend, aber doch so, dass ich gerne weiter gelesen habe.
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Die Charaktere sind alle ziemlich....speziell gewesen und haben alle überraschende und weniger überraschende Seiten von sich gezeigt.
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Julia, die Hauptprotagonistin, fand ich an einigen Stellen etwas widersprüchlich, was mich gestört hat. Letztendlich hat sie mich aber doch noch von sich überzeugt.
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Alles in allem vergebe ich 4/5🐢 und werde mir bald auch den zweiten Band der Reihe zulegen müssen.

Sonntag, 2. August 2020

Rezension: "Die Astronautin" von S.K. Vaughn

-Werbung*Rezensionsexemplar-



Zum Inhalt:

.Weihnachten 2067: Auf der Krankenstation eines halb zerstörten Raumschiffs erwacht May Knox aus der Bewusstlosigkeit. Sie scheint die letzte Überlebende einer hoffnungsvollen Mission zu sein und hat doch keine Erinnerungen an einen möglichen Unfall. Bald kämpft sie gegen eine Vielzahl von Gefahren ums Überleben. Ihre einzige Rettung ist die Funkverbindung zur NASA, vor allem zu dem Wissenschaftler Stephen, der Schiff und Auftrag kennt wie kein Zweiter. Doch Stephen ist auch Mays Ex-Mann, dessen Herz sie brach und der ihr und der Nasa den Rücken kehrte. Jetzt ist seine Stimme alles, was ihr noch Hoffnung geben könnte in der Schwärze des Alls ...

Zur Form:
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Der Schreibstil war flüssig und sehr sehr gut zu lesen, wodurch ich schnell durch die einzelnen Kapitel, die zum Glück auch nicht so lang waren, gekommen bin.
Ich hatte erst Bedenken, dass ich möglicherweise manche Dinge nicht so gut nachvollziehen kann, da es sich um eine ungewohnte und komplett technische Welt handelt, aber alles war gut verständlich beschrieben, sodass ich es mir auch bildlich vorstellen konnte.
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Zur Handlung:
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Ich bin was Sci-Fi angeht immer ein bisschen skeptisch, da ich mich mit dem Weltall noch nie richtig anfreunden konnte, aber "Die Astronautin" war wirklich sehr sehr spannend.
Zu Beginn muss man sich an die Umgebung gewöhnen, während man gleichzeitig zusammen mit May Stüxk für Stück ihre Erinnerungen zusammen setzt.
Auch super war, dass es immer mal wieder Perspektivenwechsel und Zeitwechsel gab. So waren die meisten Kapitel zwar aus Mays aktueller Lage beschrieben, jedoch hat man als Leser immer mal wieder zwischendurch Kapitel aus der Sicht von Stephen, als auch von May und Stephen aus der Vergangenheit, die zur aktuellen Lage mitgeführt haben.
Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass es (obwohl es sich um Sci-Fi handelt) nicht um Aliens ( wie ich zeitweise angenommen hatte) handelt, sondern alles in einem realistischen und nachvollziehbaren Ramen geblieben ist.
Das Ende ist meiner Meinung nach absolut passend gewählt und vor allen kan in den letzten 50 Seiten noch einmal richtig viel Spannung auf.
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Fazit:
Eine wirklich wunderschöne Liebesgeschichte die ihresgleichen sucht.
Von Anfang an hat mich die Handlung gefesselt, ist immer spannender geworden, bis sie am Ende ihren Höhepunkt erreichte und in einem zauberhaften Schluss endete.
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Absolut verdiente 5/5 und eine absolute Leseempfehlung von mir!

Sonntag, 19. Juli 2020

Rezension: "Bergab geht's tot am schnellsten" von Hilke Sellnick


|Werbung-Rezensionsexemplar|



Zu Beginn muss ich darauf hinweisen, dass ich in diese Reihe einsteige, ohne den ersten Teil zu kennen, ich beurteile also dementsprechend nur den mir vorliegenden zweiten Band der Reihe.

Als ich den Klappentext gelesen hatte, hatte ich ziemlich hohe Erwartungen an den Krimi, die allerdings ziemlich enttäuscht wurden. Selten musste ich mich so durch ein Buch quälen, wie es hier der Fall gewesen ist.

Hier noch einmal der Inhalt:

Ein ungewöhnlicher Auftrag führt die junge Pianistin Henni von Kerchenstein in die verschneiten Alpen. Die Witwe eines Filmstars feiert im Kreis alter Freunde den 100. Geburtstag ihres verstorbenen Gatten, und Henni soll die Feier auf dem Klavier begleiten. Doch statt lauschigen Abenden vor dem Kamin erwartet Henni ein zugiges altes Hotelgemäuer. Eingeschneit mit schrulligen Alten, wird nicht nur ihr Kälteempfinden auf die Probe gestellt, sondern auch ihr Spürsinn als Hobby-Ermittlerin: Während tief in den Bergen ein Schneesturm um das Hotel pfeift, hört Henni zu nächtlicher Stunde unheimliche Geräusche aus der Kapelle nebenan und stolpert kurz darauf über eine Leiche im Glockenturm …

Ich weiß nicht, ob das grundsätzlich bei Krimis/Thrillern so ist, dass der halbe Buchinhalt auf dem Buchrücken gespoilert ist, auf jeden Fall nervt es mich wahnsinnig. Meiner Meinung geht es gerade bei Krimis etc. darum, Spannung aufzubauen, unvorhersehbare Ereignisse zu beschreiben, mit denen der Leser nicht rechnet und so zu begeistern.

Die Spannung hat mir bei diesem Roman leider vollständig gefehlt. Natürlich habe ich nicht alles vorhersehen können, aber Nervenkitzel ist gar nicht aufgekommen. Mir war zum einen die Hauptprotagonistin Henni unsympathisch, ich fand sie sehr anstrengend und ihr Humor war an manchen Stellen sehr schleppend. Generell kam ich mit dem Schreibstil nicht sonderlich gut zurecht und bin nur sehr langsam vorangekommen.

Etwas, was mich auch gestört hat war, dass die Kapitel so lang waren. Auch wenn man letztendlich auf die gleiche Gesamtanzahl von Seiten kommt, kommen ich in einem Buch viel schneller voran, wenn die Kapitel nicht so wahnsinnig lang sind. Das hat mir zum Beispiel bei der „After“-Reihe von Anna Todd sehr gut gefallen, dass die Kapitel kürzer waren.

Was mir gut gefallen hat, waren einige lustige Kommentare, auch wenn es an vielen Stellen nicht gerade mein Humor war, gab es doch einige lustige Stellen, bei denen ich schmunzeln musste.

Dennoch, alles in allem 1/5

Rezension: "Scharfschütze" von Christian Kärger

|Werbung•Rezensionsexemplar|
Braucht ihr auch mal Abwechslung, wenn ihr immer nur ein Genre lest?💫
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Ich auf jeden Fall! Deswegen habe ich mich nach 3 New-/Young Adult Romanen dazu entschieden, einen Krimi bzw. Thriller dazwischen zu lesen und habe "Scharfschütze" von Christian Kärger.
Darum geht es:
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Ein kaltblütiges Attentat erschüttert München. Scheinbar wahllos erschießt ein Unbekannter mit einem Präzisionsgewehr fünf Menschen und entkommt. Die Sonderkommission fahndet nach dem Täter, doch findet weder ein brauchbares Motiv noch eine Verbindung zwischen den Opfern. Von Politik und Medien unter Druck gesetzt, sieht sich der Polizeichef gezwungen, den eigensinnigen Kriminalhauptkommissar Paul Simon in den Dienst zurückzuholen. Simons erste Spur führt zu der Leiche eines Exsoldaten, der sich in einem Brief zu der Tat bekennt. Der Fall scheint gelöst. Aber Simon spürt, dass eine viel grausamere Wahrheit hinter dem Anschlag steckt ...
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Hierbei handelt es sich um den zweiten Band der Reihe und da ich den ersten nicht gelesen habe, kann ich die Fortführung der Handlung nicht beurteilen und mich nur auf den aktuellen Band beziehen.
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Zu Beginn war ich etwas skeptisch, die Handlung fühlte sich langsam und schleppend an und zog sich. Aber was mich am meisten gestört hat war, dass das halbe Buch mit dem Klappentext gespoilert war. Also als ich auf Seite 249 (von 509) angekommen war, begann erst die Handlung nach dem Klappentext, was ich schade fand, weil ich den halben Thriller auf dem Buchrücken bereits gelesen hatte.
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Dafür nahm die Handlung aber auch ab der Mitte an Spannung zu, sodass ich es in einem Zug verschlungen habe. Das Ende war zwar nicht direkt vorhersehbar, aber ab einem gewissen Punkt dennoch offensichtlich.
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Trotzdem passierten noch einige unerwartete Handlungen, die dem Ende (welches übrigens ziemlich offen war, ich hoffe also auf einen baldigen dritten Teil!!!!) noch zusätzlichen Nervenkitzel gegeben haben.
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Alles in allem vergebe ich 4/5🐢

Freitag, 1. Mai 2020

Rezension: "After Forever" von Anna Todd


Endlich habe ich es geschafft und die Afterreihe (jedenfalls die vier Hauptbände) zu beenden. Ich habe nachgeguckt, am 26. September 2019 habe ich meinen Post zum ersten Teil der Reihe hochgeladen, den mir eine Freundin, wie auch den vierten Band oben, ausgeliehen hat.

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht genau, warum ich nicht eher angefangen habe, die Reihe zu lesen. Aber ich glaube, als ich das erste Mal davon gehört habe, waren Inhalt und Genre einfach noch nicht so mein Ding und dann ist es mir nicht mehr wirklich aufgefallen. Erst als am 11.April letzten Jahres, der erste Teil verfilmt wurde, ist mir die Reihe wieder ins Auge gefallen und dank jener besagten Freundin, die mich motiviert hat mich auf die Reihe einzulassen, habe ich sie schließlich auch zu lesen begonnen. Und ich bereue es definitiv nicht, ich kann sie also jedem nur ans Herz legen! 

Der erste Teil hatte mir ganz gut gefallen, der Zweite am besten und den Dritten fand ich auch ganz okay, aber schwächerd. Was den Vierten betrifft, bin ich ziemlich unsicher, denn bis zu den letzten circa 50+ Seiten war ich wirklich wahnsinnig begeistert. Aber dann kamen viele Zeitsprünge und ich habe irgendwann nicht mehr verstanden, wozu die Story jetzt noch weiter gestreckt werden muss?
Aber fangen wir am Anfang an:

***ACHTUNG SPOILER***

Der vierte Band hat ausnahmsweise mal nicht mit einer Trennung von Tessa und Hardin begonnen, sondern mit einem Thema ganz anderer Art: Hardins Dad ist gar nicht Hardins Dad. Und während ich erst noch skeptisch war, ob sich das Thema gut in die Story einfügt, gab es die nächste Trennung von #Hessa und dieses Mal eine ernstere, als die letzten Male, denn Tessa hat einen richtigen Schlusstrich gezogen, fürs erste jedenfalls. Und obwohl ich natürlich #Hessa shippe, bin ich froh über diese Trennung gewesen, denn so, wie die Beziehung der Beiden verlaufen ist, war es für keinen von Beiden gesund.

Als dann Tessas Dad starb (wie ich finde übrigens die bewegensten Kapitel im ganzen Buch) fand ich es wirklich rührend, wie Hardin sich zusammengerissen hat und zu Tessa zurückgekommen ist, trotz der Tatsache, dass weder Tessa, Teassa Mum, noch Noah ihn da haben wollten und ich hab mein Couple schon wieder als vereint betrachtet, bis ich festgestellt habe, dass es doch nicht so war, denn Tessa hält nach wie vor an ihrem Schlusstrich weitesgehend fest. Und so sind die Beiden zusammen, aber doch nicht wirklich zusammen. Trotzdem wirkt es nicht wie ein dauerndes hin und her (auch wenn es hier so klingen mag), sondern man merkt, dass Tessa versucht, erwachsene Entscheidungen zu treffen, während sie versucht herauszufinden, was das Richtige ist.

Schließlich ist Tessa weg und Hardin blieb zurück, doch die Beiden trennten sich mit dem Versprechen, dass sie, wenn sie das nächste Mal zusammen kommen würden, auch zusammen bleiben werden und heiraten (das ist übrigens die Stelle, wo ich mein Notfall-Taschentuch zücken musste und mir verstohlen ein paar Tränen wegwischte).
Zwischendurch treffen sie sich kurz bei Hardins Abschlussfeier wieder, aber wirklich nur kurz, ehe sie sich erst ZWEI JAHRE SPÄTER in New York wiedertreffen, wo Tessa sich mittlerweile ein neues Leben bei Landon aufgebaut hat. Und das war der Moment wo ich dachte: „Okay, jetzt sprechen sie sich aus, klären alles und heiraten endlich“. Aber nein, schließlich reden wir hier von Hardin und Tessa.
Und es folgt ein weiterer Zeitsprung von zwei Jahren der damit endet, dass #Hessa in Las Vegas heiraten möchte. Machen sie dann doch nicht.
Und ein dritter Zeitsprung von zwei Jahren kommt und mittlerweile habe ich das Gefühl, mit den Protagonisten mit zu altern. Immerhin sind Hardin und Tessa mittlerweile wirklich fest zusammen, aber immer noch unverheiratet.
Weitere zwei Jahre später versuchen Beide ein Kind zu bekommen, Tessa ist tatsächlich schwanger, hat dann aber eine Fehlgeburt.
Ein weiteres Jahr später, ich spüre wie meine Haare grau werden, während ich auf meine Hochzeit warte, ist Tessa tatsächlich schwanger und nach wie vor unverheiratet.
Weitere sechs Jahre später (ich habe mittlerweile keine Ahnung wie alt Tessa und Hardin mittlerweile sind, alt eben), haben die Beiden eine sechsjährige Tochter, und Tessa ist erneut schwanger und arbeitet immer erfolgreicher als Hochzeitsplanerin, die aber immer noch nicht ihre eigene Hochzeit plant, auf die ich mittlerweile seit ungefähr elf Jahren warte.
Weitere zehn Jahre später habe ich die Hoffnung auf eine Hochzeit endgültig aufgegeben und warte nur noch, bis das Buch endlich vorbei ist, mittlerweile haben #Hessa übrigens ein zweites Kind.
Und das war es dann.
Die Geschichte ist vorbei.
Ohne große Traumhochzeit.

Ich finde es natürlich wundervoll, dass Tessa sich so positiv entwickelt hat, sie ist entspannter und klarer, sie weiß was sie will und was sie braucht und hat ihr Leben im Griff.
Ebenso hat Hardin seine Wut in den Griff bekommen, hat Frieden mit der Vergangenheit geschlossen, endlich seine Geschichten als Bücher veröffentlicht, was ich ja auch alles wirklich ganz wunderbar finde, aber musste man das Ende so lang ziehen?
Dann gibt es eben keine Hochzeit, aber 100 Zeitsprünge sind dann auch nicht mehr nötig gewesen.

4,5/5

Donnerstag, 16. April 2020

Rezension: "Cinder und Ella 2" von Kelly Oram

Achtung: Hier sind leichte Spoiler zum ersten und zweiten Teil enthalten

Mir hat der erste ein kleines bisschen besser gefallen, dennoch hat mich der zweite umgehauen. Ich habe von vielen gehört, dass sie den zweiten Teil deutlich schwächer fanden, als den ersten Teil, weswegen es mir ein bisschen davor graute, die Fortsetzung zu lesen, aber der zweite Teil hat mich wahnsinnig überzeugt und auch total überrascht.

Nachdem es im ersten Teil um Ellas Verletzung und ihren Verlust ging, wie sie sich neu eingewöhnen muss und natürlich Cinder kennen lernt ;-)
Im zweiten Teil stand Ella noch einmal mehr im Fokus wie ich fand und musste lernen, mit ihrer Situation umzugehen, mit ihrer neu erlangten Berühmtheit umzugehen, da der Fokus von vielen Reportern auch auf ihren Verletzungen liegt, die ihr natürlich unangenehm sind. 

Neben der Beziehung mit Cinder (Ich glaube Brian und Ella sind mein neues Lieblingsbookcouple) steht im zweiten Teil auch viel mehr die Beziehung zu ihrem Vater im Mittelpunkt, die noch nicht vollständig wiederhergestellt ist, und es vielleicht auch nie werden wird, und die an einer Stelle im Buch komplett eskaliert, sodass es zu einer absoluten Funkstille zwischen Vater und Tochter kommt.

Zusammenfassend ging es also darum, dass sie sich in der Familie ihres Vaters nicht richtig angenommen fühlt, dass sie lernen muss mit ihrem „Promistatus“ umzugehen, aber vor allem, und das ist am wichtigsten, ging es darum, dass sie sich selbst und ihre Narben annimmt, dass sie damit leben kann und will und stolz darauf ist, diese Verletzung zu tragen, weil es zeigt, wie stark sie ist.

Und das ist eine wundervolle Message an alle Leser wie ich finde, denn das unterscheidet „Cinder und Ella“ von anderen New Adult Büchern, hinter dem offensichtlichen romantischen Aspekt steckt noch eine viel tiefere, viel wichtigere Botschaft, die sich jeder einzelne zu Herzen nehmen kann, weil es niemanden gibt, der sich davon nicht angesprochen fühlt. Das hatte mir bereits bei „Falling Fast“ von Bianca Iosivoni so gut gefallen, dass es eben nicht nur eine Romanze ist, sondern dass es um die Entwicklung eines Charakters geht, der einen großen Schritt machen muss.

Zugegeben, das Ende ist vielleicht etwas zu kitschig gewesen, dass muss selbst ich als „Happy-End-Liebhaber“ zugeben, aber irgendwie passt es auch gut zu dem Märchen von Cinder und Ella.

5/5

Mittwoch, 15. April 2020

Rezension: "Eine wie wir" von Dana Mele

Bei diesem Buch fällt es mir ziemlich schwer, eine Rezension zu schreiben. Ich habe es gerade beendet, und habe das Gefühl, mein Kopf ist wie leergefegt. Ursprünglich habe ich mir das Buch gekauft, weil es hieß, es sei so ähnlich wie „One of us is lying“ und weil ich davon mega begeistert gewesen bin, habe ich mir „Eine wie wir“ zugelegt. 

Jetzt im Nachhinein finde ich es gar nicht so ähnlich wie „One of us is lying“, obwohl sich beide Bücher in vielen Punkten ähneln:

Jugendbücher, in denen es statt um Romantik um Tod geht, das Thema Mobbing wird thematisiert und es gibt "eigenartige" Charaktere und natürlich reichlich Spannung. Dennoch finde ich beide Bücher eher unterschiedlich.

In „Eine wie wir“ geht es um Kay Donovan, Schülerin der Bates Academy, die eines nachts zusammen mit ihren besten Freundinnen die Leiche einer anderen Schülerin in einem See entdeckt. Und plötzlich wird Kay von eben dieser toten Schülerin dazu gezwungen, die dunklen Geheimnisse ihrer Freundinnen aufzudecken, sonst würde Kays sorgsam gehütetes Geheimnis auffliegen...

Vom Stil her also ähnlich Jay Ashers „Tote Mädchen lügen nicht“ und doch anders. Zu Anfang hatte ich wenig Motivation das Buch zu lesen, ich fand es ziemlich langweilig und hatte, als ich kurz davor war, die Hälfte des Buchs zu erreichen das Gefühl, man könnte die Handlung eigentlich in den nächsten 20 Seiten auflösen. Doch es wurden noch weit mehr als 20 Seiten gefüllt! Und spätestens ab der Hälfte des Buches nahm die Handlung auch exponentiell zu.

Am meisten fasziniert hat mich die Charakterentwicklung von Kay, die viele verschiedene Facetten von sich gezeigt hat, doch nicht nur sie, alle Charaktere in diesem Buch hatten ziemlich unterschiedliche und detaillierte Persönlichkeiten, was mir gut gefallen hat, weil es so viel schwieriger war, die einzelnen Figuren und ihre Beweggründe einzuschätzen.

Das Ende hat mich überrascht, obgleich ich am Anfang schon einmal eine Vermutung hatte, die in diese Richtung gegangen ist, hat das Ende doch noch einen ganz anderen Blickwinkel auf das Buch gebracht und hat mich doch sehr an „Die Verbindung – Du kannst niemandem trauen“ von Cambria Brockman erinnert, besonders die Hauptprotagonistin Malin erinnert mich sehr an Kay.

Auf jeden Fall ein Buch, dass ich jedem der einen spannenden Jugendroman sucht, nur weiter empfehlen kann, obwohl es sich am Anfang etwas gezogen hat und die Handlung an einigen Stellen etwas unübersichtlich war. 

4/5

Rezension: "Beautiful Lie" von Carrie Brigthon

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Im Moment habe ich ja viel Zeit, weswegen ich auch viel mehr zum Lesen komme...📚
Ich habe es also endlich geschafft "Beautiful Lie" von Carrie Brigthon zu beenden und ich bin so verliebt 🥺

Zum Inhalt:

Wenn zwischen der größten Liebe und dem größten Hass eine einzige Lüge steht.

Wer Pearl Jolie-Parker sieht, denkt, sie sei die schillerndste und strahlendste Frau in Hollywood, die in ihrem Leben noch nie Leid erfahren hat. Als sie für den Oscar nominiert ist, steht sie am Gipfel ihrer Karriere.

Und zugleich am tiefsten Punkt ihrer Seele.
Denn was keiner weiß:

Auf ihr lastet eine Lüge, die ihr komplettes Leben zerstört hat und die ihr die Fähigkeit genommen hat, zu empfinden, zu lieben und wirklich zu leben. Als sie unvermittelt dem Tod ins Auge blickt, wird ihr klar: sie muss sich ihm stellen.
Stone Rutherford.
Ihrer einst größten Liebe und ihrem zugleich größten Feind.
Stone zu begegnen heißt, eine alte Wunde aufzureißen, die Pearl eigentlich für immer begraben wollte. Und die nun aber mit aller Macht an die Oberfläche gelangen will.
Doch was wird die Welt sagen, wenn sie erfährt, was Pearl getan hat?
Soll sie für die Wahrheit alles aufs Spiel setzen?

Ganz ehrlich? Der Klappentext des Buchs hat mich kein bisschen auf die emotionale Achterbahnfahrt vorbereitet, die mich in diesem Roman gefangen genommen hat. Ich schreibe bewusst gefangen genommen (mit Kabelbindern natürlich (Insider)), weil mich das Buch wirklich gefesselt hat, wann immer ich Zeit hatte, bin ich psychisch komplett in diese Geschichte eingetaucht und war nicht mehr ansprechbar.
Mit der Story die hinter dem Klappentext steckt kann man einfach nicht rechnen und sich nicht darauf vorbereiten .
Die Charaktere machen eine vollständige überraschende 180° Drehung durch und handeln dabei wahnsinnig gefühlvoll und emotional, dass ich froh war, noch genug Taschentücher zuhause zu haben.
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Um auch noch was zur Form zu schreiben: Der Schreibstil von Carrie Brigthon ist flüssig und gut zu lesen, die Kapitel haben genau die richtige Länge und das Cover....Leute guckt euch dieses zauberhafte Cover doch nur an!
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Alles in allem eine herzzerreißende Geschichte, die einen auf eine spannende Reise mitnimmt und nicht wieder gehen lässt💗
Absolute Leseempfehlung von mir
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5/5🐢

Sonntag, 29. März 2020

Rezension: "After Love" von Anna Todd

*Spoiler enthalten*
„After Love“ ist der längste Teil der Reihe und meiner Meinung auch (bisher) der langatmigste. Er hat an einigen Stellen Längen gehabt, die dazu geführt haben, dass ich den Roman manchmal länger zur Seite legen musste, bis ich weiter lesen konnte. Ich persönlich fand ihn deswegen auch schwächer als „After Passion“ und „After Truth“, auch wenn ersterer mich ebenfalls nicht 100% überzeugt hatte.

Wie es auch in den vorigen Teilen der Fall gewesen ist, gab es auch in diesem Buch das typische hin- und her, hinzu kam aber ein zusätzlicher Faktor: Tessas Vater.
Außerdem haben sich Tessa und Hardin in diesem Teil dauerhafter und vor allem mit einer größeren räumlichen Distanz getrennt. Ansonsten gab es natürlich auch das übliche Gefühlsdrama.
Aber erst einmal zu der Trennung:
Tessa will nach Seattle, um dort weiter in dem Verlag von Vance zu arbeiten und dort weiter zu studieren, Hardin ist dagegen, sie will aber ihren Ztraum leben und die beiden Streiten sich, bis es zur unvermeidlichen Trennung kommen, nicht die erste wie wir wissen. Ich fand es sehr gut, dass Tessa diese Entscheidung getroffen hat. Es ist offensichtlich gewesen, dass sie viel zu abhängig von Hardin gewesen ist und ihre Entscheidungen und Handlungen von ihm abhängig gemacht hat, weswegen ich eine Beziehungspause als sinnvoll empfunden habe. Was ich jedoch gar nicht gut fand war, dass sie ihn dann dauernd angerufen hat, denn nicht nur Tessa hat die Pause gebraucht, auch Hardin brauchte eine, damit er lernt, Tessa ihren Freiraum zu lassen und seine Gefühle (insbesondere Wutanfälle) unter Kontrolle zu bekommen. Aber warum ruft sie ihn dann an wenn SIE doch die Pause wollte? Ein Moment in dem mir Tessa unsympathisch wurde, weil ich diese wankelmütige und auch egoistische Entscheidung nicht gut finde.

Wie bereits angesprochen war ein weiterer großer Aspekt Tessas Vater, den sie zufällig auf der Straße getroffen hat....wo er auch „wohnt“ (Ich übergehe jetzt einfach mal die Tatsache, was für ein wahnsinniger Zufall es ist, dass sie ihren Vater nach all den Jahren einfach so auf der Straße trifft) . Abgesehen von der offensichtlichen Tatsache, dass obdachlos ist, hat er auch noch ein Alkohol- und ein Drogenproblem. Und genau diesen Mann nimmt sie mit in ihre Wohnung und päppelt ihn ein wenig auf, ehe sich ihre Wege erst einmal wieder trennen.

Letztendlich kommen die Beiden aber natürlich wieder zusammen und alles könnte auf das erste friedliche und Open-Endlose Ende zulaufen aber natürlich ist das nicht der Fall, stattdessen stellt sich auf den letzten Seiten heraus, dass *Achtung fettester Spoiler* Vance in Wirklichkeit der Vater von Hardin ist.
Und damit endet der dritte Teil mal nicht mit einer dramatischen Trennung von Tessa und Hardin, sondern mit einer komplett neuen Situation, die mich ehrlich gesagt nicht so wirklich geschockt hat. Damit will ich nicht sagen, dass es vorhersehbar war, denn das war es nicht und ich glaube, das ist auch Teil meines Problems: Es kam aus dem Nichts und hat eigentlich nicht wirklich reingepasst. Natürlich ist es schön, dass die Handlung eine neue Tiefe erreicht, indem es nun das Leben eines Charakters auf den Kopf stellt, aber es hat jetzt keinen wirklichen Einfluss auf die bisherigen Geschehnisse genommen, sodass es eher unbedeutend erscheint, vielleicht ändert sich das aber auch, nachdem ich den vierten Teil gelesen habe.

Ich bin gerade selbst überrascht, wie negativ meine Rezension klingt, aber es haben sich schlussendlich anscheinend doch einige Aspekte ergeben, die mich gestört haben.
Nichts desto trotz gab es auch viele Kapitel, die ich rasend schnell verschlungen habe, weil sie so gut waren, aber dennoch liegt dieser Teil für mich hinter seinen Vorgängern.

3/5

Donnerstag, 12. März 2020

Rezension: "Nur ein Tag"


Ich bin kein besonders spontaner Mensch, ich mag es, wenn alles geordnet abläuft (was nicht heißt, dass ich ein ordentlicher Mensch bin, dafür muss man sich nur mein Zimmer angucken) und ich in meiner Komfortzone bleiben kann. Und ganz genauso geht es auch Allyson in "Nur ein Tag". 

Ihr Leben ist strukturiert und durchgeplant, doch eine Begegnung, eine Entscheidung und ein Tag stellen ihr Leben komplett auf den Kopf. Schuld daran ist Willem, ein Schauspieler aus den Niederlanden, der sein freies Leben in vollen Zügen genießt und jeden Tag neu beginnt - also das totale Gegenteil der strukturierten Amerikanerin. Und trotzdem hat er etwas an sich, was Allyson magisch anzieht und so fährt sie spontan mit ihm für einen Tag nach Paris, einfach so. Die beiden erleben einen wundervollen Tag, an dem sich Allyson gar nicht wie Allyson verhält....oder an dem sich Allyson das erste Mal wie Allyson verhält. Doch am nächsten Morgen ist Willem weg und Allyson muss zurück in ihren Alltag, auf ans College wo sie Medizin studieren will ... oder will sie das gar nicht?Und was ist, wenn sie Willem auch nach Monaten nicht vergessen kann?
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Diese Buch erzählt eine wirklich ,wirklich herzerwärmende Geschichte von einem Mädchen das lernt, sie selbst zu sein. Oftmals werden wir von Familie und Freunden oder sonst wem in eine Rolle gesteckt, in der wir gar nicht sein wollen, wählen einen Studiengang, weil es nun mal "das Beste für einen ist" und haben dabei gar nicht die Möglichkeit darüber nachzudenken, was wir eigentlich wirklich wollen.
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Die Zeit ist gerade zu an mir vorbeigeflogen, während ich Allyson auf ihrer Reise begleitet habe und ich habe das Gefühl gehabt, auch einen Teil von mir zu finden.
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Absolute Leseempfehlung von mir!
5/5
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Samstag, 29. Februar 2020

Rezension: "Cinder und Ella" von Kelly Oram


Das für mich bisher unmöglich erscheinende ist passiert: 


Ich habe ein Buch beendet, das „Flying High“ von Bianca Iosivoni toppt. Und es ist, wie oben deutlich ersichtlich, „Cinder & Ella“ von Kelly Oram. Dazu muss ich sagen, dass „Falling Fast“ und „Flying High“ für mich die bisher bewegensten Bücher gewesen sind, die ich jemals gelesen habe, weil sie einfach eine ganz besondere Tiefe haben und ich selbst schon mit der Thematik konfrontiert gewesen bin. 
Hier soll es aber um „Cinder & Ella“ gehen, aber ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo ich anfangen soll, ich habe das Buch gerade beendet (es ist 4:30 Uhr, so viel zum Thema früh schlafen gehen) und bin noch total aufgewühlt.


Beginnen wir am Anfang:

Ella oder Ellamara, ist mir von Anfang an sympathisch gewesen: Ich meine ein Nerd der Bücher liebt und einen Blog hat? Wie könnte ich sie nicht lieben? Ihren Unfall finde ich wirklich schrecklich und ich glaube, das war das erste Mal (von vielen Malen), dass ich beim Lesen geweint habe. Ohne zu spoilern kann ich nur sagen, dass ich mit diesem Ausmaß absolut nicht gerechnet habe.

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Auch Cinder finde ich seit Beginn mega: Ein angesagter Playboy, der sich in einen Büchernerd verliebt und selbst einer ist? Wie könnte ich ihn nicht lieben? .

Die Handlung ist ein auf und ab an Gefühlen: Während ich bei manchen Szenen herzhaft lachen muss, sind andere so emotional, dass ich wirklich tief berührt bin, wie es nur selten ein Buch schafft. Und hier muss ich auch noch ein großes Lob an Kelly Oram schreiben, die wirklich eine herzzerreißende und tiefe Storyline kreiert hat, dass ich wirklich fassungslos und von Anfang bis Ende gefesselt bin (ich sage nur 4:30 Uhr).


Alle Charaktere in diesem Buch sind so wahnsinnig realistisch und detailliert beschrieben, dass ich das Gefühl habe, jeden einzelnen von ihnen persönlich zu kennen, das Besondere an ihnen ist, dass sie alle ganz unterschiedliche Facetten haben, die sich nach und nach immer mehr entfalten.

Insgesamt kann ich nicht anders, als dem Buch unendlich viele Sterne zu geben, weil es mich einfach so unglaublich überrascht hat. Ich wusste zwar, dass es ziemlich beliebt es und viele es lieben, aber damit habe ich nicht gerechnet und ich bedauere, dass es so lange auf meinem SuB gelegen hat und ich werde so schnell wie möglich mit dem zweiten Teil beginnen, der hoffentlich genauso gut wird!

5/5 

Samstag, 4. Januar 2020

Rezension: "...als der Himmel uns berührte" von Jani Friese

Werbung-Rezensionsexemplar


Hallo Leute, ich finde endlich genug Zeit, um meine Rezension zu „...als der Himmel uns berührte“ von Jani Friese zu veröffentlichen. Zuerst möchte ich mich aber noch bei Mainwunder bedanken, die das ganze hier erst möglich gemacht haben, und natürlich bei der lieben Jani Friese selbst, die dieses wundervolle Buch geschrieben hat, hier noch einmal der Inhalt:


Es ist Indian Summer in Kanada, als Mia ihre Freundin Dana besucht, um sich von den Problemen in ihrer Ehe zu erholen. Dort auf der idyllischen Ranch, inmitten der Rocky Mountains, begegnet sie dem Halbblut Aiden wieder. Auf ihren gemeinsamen Ausritten durch atemberaubende Berglandschaften, vorbei an kristallklaren Seen, treffen sie nicht nur auf Biber und Elche, sondern Mia muss sich auch eingestehen, dass sie sich mehr und mehr zu ihm hingezogen fühlt. Sie verdrängt die leidenschaftlichen Gefühle und kehrt schließlich zu ihrem Mann zurück. Die anfängliche Euphorie und Hoffnung, sie könnte ihre Ehe retten, schwindet, als ihre schlimmsten Befürchtungen wahr werden. Von einem Moment auf den anderen verändert sich alles. Mia reist erneut nach Kanada und kommt einem wohl behüteten Familiengeheimnis näher, als ihr lieb ist. Ob es ihr auch diesmal gelingt, Aidens faszinierender Anziehungskraft zu widerstehen? Und was, wenn plötzlich ihr Ehemann auf der Bildfläche erscheint, der mit allen Mitteln versucht sie dazu zu bewegen, zu ihm zurückzukehren?


Zuallererst: Ich LIEBE Kanada und Jani Friese hat mir mit detaillierte und traumhaften Beschreibungen das Gefühl gegeben, selbst da gewesen zu sein. Das ganze wurde noch durch den lebendigen Schreibstil unterstützt, der alle Charaktere und Tiere zu Leben erweckt hat. Mein persönliches Highlight ist allerdings, dass das Thema reiten (neben der Liebesgeschichte natürlich) so im Fokus lag, weil ich früher wahnsinnig gerne geritten bin, am liebsten würde ich jetzt wieder damit anfangen!


Die Story ist mega gut aufgebaut und beinhaltete einige überraschende Wendungen, mit denen ich definitiv nicht gerechnet habe. Abgesehen von einem zauberhaften Leseerlebnis, lernt man aber auch viel über die Kultur der Ureinwohner und wie sie gelebt haben, was wirklich sehr interessant ist.
Das Leben von Mia ist ein einziges Gefühlschaos und am liebsten hätte ich sie geschüttelt und gesagt, komm endlich mit Aiden zusammen, aber es gibt so viele Faktoren, die das verhindern, allen voran ihr unsympathischer Ehemann Tristan, der absolut manipulativ ist und sie nicht gehen lässt. Dabei merkt man, wie gut es Mia tut, in Kanada zu sein, sie scheint zwei Persönlichkeiten (nenne ich es mal) zu haben, einmal die wilde, freie und glückliche Mia in den weiten Kanadas und die künstliche, professionelle und eingeschüchterte Mia, die in Hamburg lebt.


Wenn ihr nun aber wissen wollt, wie das Buch ausgeht, müsst ihr es schon selber lesen ;-)
Eine absolute Leseempfehlung von mir!


5/5