Sonntag, 2. August 2020

Rezension: "Die Astronautin" von S.K. Vaughn

-Werbung*Rezensionsexemplar-



Zum Inhalt:

.Weihnachten 2067: Auf der Krankenstation eines halb zerstörten Raumschiffs erwacht May Knox aus der Bewusstlosigkeit. Sie scheint die letzte Überlebende einer hoffnungsvollen Mission zu sein und hat doch keine Erinnerungen an einen möglichen Unfall. Bald kämpft sie gegen eine Vielzahl von Gefahren ums Überleben. Ihre einzige Rettung ist die Funkverbindung zur NASA, vor allem zu dem Wissenschaftler Stephen, der Schiff und Auftrag kennt wie kein Zweiter. Doch Stephen ist auch Mays Ex-Mann, dessen Herz sie brach und der ihr und der Nasa den Rücken kehrte. Jetzt ist seine Stimme alles, was ihr noch Hoffnung geben könnte in der Schwärze des Alls ...

Zur Form:
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Der Schreibstil war flüssig und sehr sehr gut zu lesen, wodurch ich schnell durch die einzelnen Kapitel, die zum Glück auch nicht so lang waren, gekommen bin.
Ich hatte erst Bedenken, dass ich möglicherweise manche Dinge nicht so gut nachvollziehen kann, da es sich um eine ungewohnte und komplett technische Welt handelt, aber alles war gut verständlich beschrieben, sodass ich es mir auch bildlich vorstellen konnte.
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Zur Handlung:
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Ich bin was Sci-Fi angeht immer ein bisschen skeptisch, da ich mich mit dem Weltall noch nie richtig anfreunden konnte, aber "Die Astronautin" war wirklich sehr sehr spannend.
Zu Beginn muss man sich an die Umgebung gewöhnen, während man gleichzeitig zusammen mit May Stüxk für Stück ihre Erinnerungen zusammen setzt.
Auch super war, dass es immer mal wieder Perspektivenwechsel und Zeitwechsel gab. So waren die meisten Kapitel zwar aus Mays aktueller Lage beschrieben, jedoch hat man als Leser immer mal wieder zwischendurch Kapitel aus der Sicht von Stephen, als auch von May und Stephen aus der Vergangenheit, die zur aktuellen Lage mitgeführt haben.
Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass es (obwohl es sich um Sci-Fi handelt) nicht um Aliens ( wie ich zeitweise angenommen hatte) handelt, sondern alles in einem realistischen und nachvollziehbaren Ramen geblieben ist.
Das Ende ist meiner Meinung nach absolut passend gewählt und vor allen kan in den letzten 50 Seiten noch einmal richtig viel Spannung auf.
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Fazit:
Eine wirklich wunderschöne Liebesgeschichte die ihresgleichen sucht.
Von Anfang an hat mich die Handlung gefesselt, ist immer spannender geworden, bis sie am Ende ihren Höhepunkt erreichte und in einem zauberhaften Schluss endete.
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Absolut verdiente 5/5 und eine absolute Leseempfehlung von mir!

Sonntag, 19. Juli 2020

Rezension: "Bergab geht's tot am schnellsten" von Hilke Sellnick


|Werbung-Rezensionsexemplar|



Zu Beginn muss ich darauf hinweisen, dass ich in diese Reihe einsteige, ohne den ersten Teil zu kennen, ich beurteile also dementsprechend nur den mir vorliegenden zweiten Band der Reihe.

Als ich den Klappentext gelesen hatte, hatte ich ziemlich hohe Erwartungen an den Krimi, die allerdings ziemlich enttäuscht wurden. Selten musste ich mich so durch ein Buch quälen, wie es hier der Fall gewesen ist.

Hier noch einmal der Inhalt:

Ein ungewöhnlicher Auftrag führt die junge Pianistin Henni von Kerchenstein in die verschneiten Alpen. Die Witwe eines Filmstars feiert im Kreis alter Freunde den 100. Geburtstag ihres verstorbenen Gatten, und Henni soll die Feier auf dem Klavier begleiten. Doch statt lauschigen Abenden vor dem Kamin erwartet Henni ein zugiges altes Hotelgemäuer. Eingeschneit mit schrulligen Alten, wird nicht nur ihr Kälteempfinden auf die Probe gestellt, sondern auch ihr Spürsinn als Hobby-Ermittlerin: Während tief in den Bergen ein Schneesturm um das Hotel pfeift, hört Henni zu nächtlicher Stunde unheimliche Geräusche aus der Kapelle nebenan und stolpert kurz darauf über eine Leiche im Glockenturm …

Ich weiß nicht, ob das grundsätzlich bei Krimis/Thrillern so ist, dass der halbe Buchinhalt auf dem Buchrücken gespoilert ist, auf jeden Fall nervt es mich wahnsinnig. Meiner Meinung geht es gerade bei Krimis etc. darum, Spannung aufzubauen, unvorhersehbare Ereignisse zu beschreiben, mit denen der Leser nicht rechnet und so zu begeistern.

Die Spannung hat mir bei diesem Roman leider vollständig gefehlt. Natürlich habe ich nicht alles vorhersehen können, aber Nervenkitzel ist gar nicht aufgekommen. Mir war zum einen die Hauptprotagonistin Henni unsympathisch, ich fand sie sehr anstrengend und ihr Humor war an manchen Stellen sehr schleppend. Generell kam ich mit dem Schreibstil nicht sonderlich gut zurecht und bin nur sehr langsam vorangekommen.

Etwas, was mich auch gestört hat war, dass die Kapitel so lang waren. Auch wenn man letztendlich auf die gleiche Gesamtanzahl von Seiten kommt, kommen ich in einem Buch viel schneller voran, wenn die Kapitel nicht so wahnsinnig lang sind. Das hat mir zum Beispiel bei der „After“-Reihe von Anna Todd sehr gut gefallen, dass die Kapitel kürzer waren.

Was mir gut gefallen hat, waren einige lustige Kommentare, auch wenn es an vielen Stellen nicht gerade mein Humor war, gab es doch einige lustige Stellen, bei denen ich schmunzeln musste.

Dennoch, alles in allem 1/5

Rezension: "Scharfschütze" von Christian Kärger

|Werbung•Rezensionsexemplar|
Braucht ihr auch mal Abwechslung, wenn ihr immer nur ein Genre lest?💫
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Ich auf jeden Fall! Deswegen habe ich mich nach 3 New-/Young Adult Romanen dazu entschieden, einen Krimi bzw. Thriller dazwischen zu lesen und habe "Scharfschütze" von Christian Kärger.
Darum geht es:
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Ein kaltblütiges Attentat erschüttert München. Scheinbar wahllos erschießt ein Unbekannter mit einem Präzisionsgewehr fünf Menschen und entkommt. Die Sonderkommission fahndet nach dem Täter, doch findet weder ein brauchbares Motiv noch eine Verbindung zwischen den Opfern. Von Politik und Medien unter Druck gesetzt, sieht sich der Polizeichef gezwungen, den eigensinnigen Kriminalhauptkommissar Paul Simon in den Dienst zurückzuholen. Simons erste Spur führt zu der Leiche eines Exsoldaten, der sich in einem Brief zu der Tat bekennt. Der Fall scheint gelöst. Aber Simon spürt, dass eine viel grausamere Wahrheit hinter dem Anschlag steckt ...
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Hierbei handelt es sich um den zweiten Band der Reihe und da ich den ersten nicht gelesen habe, kann ich die Fortführung der Handlung nicht beurteilen und mich nur auf den aktuellen Band beziehen.
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Zu Beginn war ich etwas skeptisch, die Handlung fühlte sich langsam und schleppend an und zog sich. Aber was mich am meisten gestört hat war, dass das halbe Buch mit dem Klappentext gespoilert war. Also als ich auf Seite 249 (von 509) angekommen war, begann erst die Handlung nach dem Klappentext, was ich schade fand, weil ich den halben Thriller auf dem Buchrücken bereits gelesen hatte.
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Dafür nahm die Handlung aber auch ab der Mitte an Spannung zu, sodass ich es in einem Zug verschlungen habe. Das Ende war zwar nicht direkt vorhersehbar, aber ab einem gewissen Punkt dennoch offensichtlich.
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Trotzdem passierten noch einige unerwartete Handlungen, die dem Ende (welches übrigens ziemlich offen war, ich hoffe also auf einen baldigen dritten Teil!!!!) noch zusätzlichen Nervenkitzel gegeben haben.
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Alles in allem vergebe ich 4/5🐢

Freitag, 1. Mai 2020

Rezension: "After Forever" von Anna Todd


Endlich habe ich es geschafft und die Afterreihe (jedenfalls die vier Hauptbände) zu beenden. Ich habe nachgeguckt, am 26. September 2019 habe ich meinen Post zum ersten Teil der Reihe hochgeladen, den mir eine Freundin, wie auch den vierten Band oben, ausgeliehen hat.

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht genau, warum ich nicht eher angefangen habe, die Reihe zu lesen. Aber ich glaube, als ich das erste Mal davon gehört habe, waren Inhalt und Genre einfach noch nicht so mein Ding und dann ist es mir nicht mehr wirklich aufgefallen. Erst als am 11.April letzten Jahres, der erste Teil verfilmt wurde, ist mir die Reihe wieder ins Auge gefallen und dank jener besagten Freundin, die mich motiviert hat mich auf die Reihe einzulassen, habe ich sie schließlich auch zu lesen begonnen. Und ich bereue es definitiv nicht, ich kann sie also jedem nur ans Herz legen! 

Der erste Teil hatte mir ganz gut gefallen, der Zweite am besten und den Dritten fand ich auch ganz okay, aber schwächerd. Was den Vierten betrifft, bin ich ziemlich unsicher, denn bis zu den letzten circa 50+ Seiten war ich wirklich wahnsinnig begeistert. Aber dann kamen viele Zeitsprünge und ich habe irgendwann nicht mehr verstanden, wozu die Story jetzt noch weiter gestreckt werden muss?
Aber fangen wir am Anfang an:

***ACHTUNG SPOILER***

Der vierte Band hat ausnahmsweise mal nicht mit einer Trennung von Tessa und Hardin begonnen, sondern mit einem Thema ganz anderer Art: Hardins Dad ist gar nicht Hardins Dad. Und während ich erst noch skeptisch war, ob sich das Thema gut in die Story einfügt, gab es die nächste Trennung von #Hessa und dieses Mal eine ernstere, als die letzten Male, denn Tessa hat einen richtigen Schlusstrich gezogen, fürs erste jedenfalls. Und obwohl ich natürlich #Hessa shippe, bin ich froh über diese Trennung gewesen, denn so, wie die Beziehung der Beiden verlaufen ist, war es für keinen von Beiden gesund.

Als dann Tessas Dad starb (wie ich finde übrigens die bewegensten Kapitel im ganzen Buch) fand ich es wirklich rührend, wie Hardin sich zusammengerissen hat und zu Tessa zurückgekommen ist, trotz der Tatsache, dass weder Tessa, Teassa Mum, noch Noah ihn da haben wollten und ich hab mein Couple schon wieder als vereint betrachtet, bis ich festgestellt habe, dass es doch nicht so war, denn Tessa hält nach wie vor an ihrem Schlusstrich weitesgehend fest. Und so sind die Beiden zusammen, aber doch nicht wirklich zusammen. Trotzdem wirkt es nicht wie ein dauerndes hin und her (auch wenn es hier so klingen mag), sondern man merkt, dass Tessa versucht, erwachsene Entscheidungen zu treffen, während sie versucht herauszufinden, was das Richtige ist.

Schließlich ist Tessa weg und Hardin blieb zurück, doch die Beiden trennten sich mit dem Versprechen, dass sie, wenn sie das nächste Mal zusammen kommen würden, auch zusammen bleiben werden und heiraten (das ist übrigens die Stelle, wo ich mein Notfall-Taschentuch zücken musste und mir verstohlen ein paar Tränen wegwischte).
Zwischendurch treffen sie sich kurz bei Hardins Abschlussfeier wieder, aber wirklich nur kurz, ehe sie sich erst ZWEI JAHRE SPÄTER in New York wiedertreffen, wo Tessa sich mittlerweile ein neues Leben bei Landon aufgebaut hat. Und das war der Moment wo ich dachte: „Okay, jetzt sprechen sie sich aus, klären alles und heiraten endlich“. Aber nein, schließlich reden wir hier von Hardin und Tessa.
Und es folgt ein weiterer Zeitsprung von zwei Jahren der damit endet, dass #Hessa in Las Vegas heiraten möchte. Machen sie dann doch nicht.
Und ein dritter Zeitsprung von zwei Jahren kommt und mittlerweile habe ich das Gefühl, mit den Protagonisten mit zu altern. Immerhin sind Hardin und Tessa mittlerweile wirklich fest zusammen, aber immer noch unverheiratet.
Weitere zwei Jahre später versuchen Beide ein Kind zu bekommen, Tessa ist tatsächlich schwanger, hat dann aber eine Fehlgeburt.
Ein weiteres Jahr später, ich spüre wie meine Haare grau werden, während ich auf meine Hochzeit warte, ist Tessa tatsächlich schwanger und nach wie vor unverheiratet.
Weitere sechs Jahre später (ich habe mittlerweile keine Ahnung wie alt Tessa und Hardin mittlerweile sind, alt eben), haben die Beiden eine sechsjährige Tochter, und Tessa ist erneut schwanger und arbeitet immer erfolgreicher als Hochzeitsplanerin, die aber immer noch nicht ihre eigene Hochzeit plant, auf die ich mittlerweile seit ungefähr elf Jahren warte.
Weitere zehn Jahre später habe ich die Hoffnung auf eine Hochzeit endgültig aufgegeben und warte nur noch, bis das Buch endlich vorbei ist, mittlerweile haben #Hessa übrigens ein zweites Kind.
Und das war es dann.
Die Geschichte ist vorbei.
Ohne große Traumhochzeit.

Ich finde es natürlich wundervoll, dass Tessa sich so positiv entwickelt hat, sie ist entspannter und klarer, sie weiß was sie will und was sie braucht und hat ihr Leben im Griff.
Ebenso hat Hardin seine Wut in den Griff bekommen, hat Frieden mit der Vergangenheit geschlossen, endlich seine Geschichten als Bücher veröffentlicht, was ich ja auch alles wirklich ganz wunderbar finde, aber musste man das Ende so lang ziehen?
Dann gibt es eben keine Hochzeit, aber 100 Zeitsprünge sind dann auch nicht mehr nötig gewesen.

4,5/5

Donnerstag, 16. April 2020

Rezension: "Cinder und Ella 2" von Kelly Oram

Achtung: Hier sind leichte Spoiler zum ersten und zweiten Teil enthalten

Mir hat der erste ein kleines bisschen besser gefallen, dennoch hat mich der zweite umgehauen. Ich habe von vielen gehört, dass sie den zweiten Teil deutlich schwächer fanden, als den ersten Teil, weswegen es mir ein bisschen davor graute, die Fortsetzung zu lesen, aber der zweite Teil hat mich wahnsinnig überzeugt und auch total überrascht.

Nachdem es im ersten Teil um Ellas Verletzung und ihren Verlust ging, wie sie sich neu eingewöhnen muss und natürlich Cinder kennen lernt ;-)
Im zweiten Teil stand Ella noch einmal mehr im Fokus wie ich fand und musste lernen, mit ihrer Situation umzugehen, mit ihrer neu erlangten Berühmtheit umzugehen, da der Fokus von vielen Reportern auch auf ihren Verletzungen liegt, die ihr natürlich unangenehm sind. 

Neben der Beziehung mit Cinder (Ich glaube Brian und Ella sind mein neues Lieblingsbookcouple) steht im zweiten Teil auch viel mehr die Beziehung zu ihrem Vater im Mittelpunkt, die noch nicht vollständig wiederhergestellt ist, und es vielleicht auch nie werden wird, und die an einer Stelle im Buch komplett eskaliert, sodass es zu einer absoluten Funkstille zwischen Vater und Tochter kommt.

Zusammenfassend ging es also darum, dass sie sich in der Familie ihres Vaters nicht richtig angenommen fühlt, dass sie lernen muss mit ihrem „Promistatus“ umzugehen, aber vor allem, und das ist am wichtigsten, ging es darum, dass sie sich selbst und ihre Narben annimmt, dass sie damit leben kann und will und stolz darauf ist, diese Verletzung zu tragen, weil es zeigt, wie stark sie ist.

Und das ist eine wundervolle Message an alle Leser wie ich finde, denn das unterscheidet „Cinder und Ella“ von anderen New Adult Büchern, hinter dem offensichtlichen romantischen Aspekt steckt noch eine viel tiefere, viel wichtigere Botschaft, die sich jeder einzelne zu Herzen nehmen kann, weil es niemanden gibt, der sich davon nicht angesprochen fühlt. Das hatte mir bereits bei „Falling Fast“ von Bianca Iosivoni so gut gefallen, dass es eben nicht nur eine Romanze ist, sondern dass es um die Entwicklung eines Charakters geht, der einen großen Schritt machen muss.

Zugegeben, das Ende ist vielleicht etwas zu kitschig gewesen, dass muss selbst ich als „Happy-End-Liebhaber“ zugeben, aber irgendwie passt es auch gut zu dem Märchen von Cinder und Ella.

5/5

Mittwoch, 15. April 2020

Rezension: "Eine wie wir" von Dana Mele

Bei diesem Buch fällt es mir ziemlich schwer, eine Rezension zu schreiben. Ich habe es gerade beendet, und habe das Gefühl, mein Kopf ist wie leergefegt. Ursprünglich habe ich mir das Buch gekauft, weil es hieß, es sei so ähnlich wie „One of us is lying“ und weil ich davon mega begeistert gewesen bin, habe ich mir „Eine wie wir“ zugelegt. 

Jetzt im Nachhinein finde ich es gar nicht so ähnlich wie „One of us is lying“, obwohl sich beide Bücher in vielen Punkten ähneln:

Jugendbücher, in denen es statt um Romantik um Tod geht, das Thema Mobbing wird thematisiert und es gibt "eigenartige" Charaktere und natürlich reichlich Spannung. Dennoch finde ich beide Bücher eher unterschiedlich.

In „Eine wie wir“ geht es um Kay Donovan, Schülerin der Bates Academy, die eines nachts zusammen mit ihren besten Freundinnen die Leiche einer anderen Schülerin in einem See entdeckt. Und plötzlich wird Kay von eben dieser toten Schülerin dazu gezwungen, die dunklen Geheimnisse ihrer Freundinnen aufzudecken, sonst würde Kays sorgsam gehütetes Geheimnis auffliegen...

Vom Stil her also ähnlich Jay Ashers „Tote Mädchen lügen nicht“ und doch anders. Zu Anfang hatte ich wenig Motivation das Buch zu lesen, ich fand es ziemlich langweilig und hatte, als ich kurz davor war, die Hälfte des Buchs zu erreichen das Gefühl, man könnte die Handlung eigentlich in den nächsten 20 Seiten auflösen. Doch es wurden noch weit mehr als 20 Seiten gefüllt! Und spätestens ab der Hälfte des Buches nahm die Handlung auch exponentiell zu.

Am meisten fasziniert hat mich die Charakterentwicklung von Kay, die viele verschiedene Facetten von sich gezeigt hat, doch nicht nur sie, alle Charaktere in diesem Buch hatten ziemlich unterschiedliche und detaillierte Persönlichkeiten, was mir gut gefallen hat, weil es so viel schwieriger war, die einzelnen Figuren und ihre Beweggründe einzuschätzen.

Das Ende hat mich überrascht, obgleich ich am Anfang schon einmal eine Vermutung hatte, die in diese Richtung gegangen ist, hat das Ende doch noch einen ganz anderen Blickwinkel auf das Buch gebracht und hat mich doch sehr an „Die Verbindung – Du kannst niemandem trauen“ von Cambria Brockman erinnert, besonders die Hauptprotagonistin Malin erinnert mich sehr an Kay.

Auf jeden Fall ein Buch, dass ich jedem der einen spannenden Jugendroman sucht, nur weiter empfehlen kann, obwohl es sich am Anfang etwas gezogen hat und die Handlung an einigen Stellen etwas unübersichtlich war. 

4/5

Rezension: "Beautiful Lie" von Carrie Brigthon

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Im Moment habe ich ja viel Zeit, weswegen ich auch viel mehr zum Lesen komme...📚
Ich habe es also endlich geschafft "Beautiful Lie" von Carrie Brigthon zu beenden und ich bin so verliebt 🥺

Zum Inhalt:

Wenn zwischen der größten Liebe und dem größten Hass eine einzige Lüge steht.

Wer Pearl Jolie-Parker sieht, denkt, sie sei die schillerndste und strahlendste Frau in Hollywood, die in ihrem Leben noch nie Leid erfahren hat. Als sie für den Oscar nominiert ist, steht sie am Gipfel ihrer Karriere.

Und zugleich am tiefsten Punkt ihrer Seele.
Denn was keiner weiß:

Auf ihr lastet eine Lüge, die ihr komplettes Leben zerstört hat und die ihr die Fähigkeit genommen hat, zu empfinden, zu lieben und wirklich zu leben. Als sie unvermittelt dem Tod ins Auge blickt, wird ihr klar: sie muss sich ihm stellen.
Stone Rutherford.
Ihrer einst größten Liebe und ihrem zugleich größten Feind.
Stone zu begegnen heißt, eine alte Wunde aufzureißen, die Pearl eigentlich für immer begraben wollte. Und die nun aber mit aller Macht an die Oberfläche gelangen will.
Doch was wird die Welt sagen, wenn sie erfährt, was Pearl getan hat?
Soll sie für die Wahrheit alles aufs Spiel setzen?

Ganz ehrlich? Der Klappentext des Buchs hat mich kein bisschen auf die emotionale Achterbahnfahrt vorbereitet, die mich in diesem Roman gefangen genommen hat. Ich schreibe bewusst gefangen genommen (mit Kabelbindern natürlich (Insider)), weil mich das Buch wirklich gefesselt hat, wann immer ich Zeit hatte, bin ich psychisch komplett in diese Geschichte eingetaucht und war nicht mehr ansprechbar.
Mit der Story die hinter dem Klappentext steckt kann man einfach nicht rechnen und sich nicht darauf vorbereiten .
Die Charaktere machen eine vollständige überraschende 180° Drehung durch und handeln dabei wahnsinnig gefühlvoll und emotional, dass ich froh war, noch genug Taschentücher zuhause zu haben.
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Um auch noch was zur Form zu schreiben: Der Schreibstil von Carrie Brigthon ist flüssig und gut zu lesen, die Kapitel haben genau die richtige Länge und das Cover....Leute guckt euch dieses zauberhafte Cover doch nur an!
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Alles in allem eine herzzerreißende Geschichte, die einen auf eine spannende Reise mitnimmt und nicht wieder gehen lässt💗
Absolute Leseempfehlung von mir
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5/5🐢